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Outdoor Education


Vor über 7 Jahren haben sich damals 20 neuseeländische High Schools zum Verbund ODENZ (Outdoor Education New Zealand) zusammengeschlossen. Die Zahl der teilnehmenden Schulen schwankt seither zwischen 20 und 24 Schulen, da die Mitgliedschaft im Verbund jedes Jahr neu überprüft wird. Das Konzept von Outdoor Education ist vielleicht am besten mit dem Begriff "Erlebnispädagogik" zu beschreiben.

Der Besuch einer Outdoor Education Schule in Neuseeland ist in keiner Weise ein Urlaubsaufenthalt!
Outdoor Education zählt als zertifiziertes Unterrichtsfach, welches in den normalen Lehrplan integriert ist. An diesen Schulen ist man überzeugt, dass ein Teil des guten Abschneidens neuseeländischer Schüler in zum Beispiel der Pisa-Studie auf dem ganzheitlichen Lehr- und Lernkonzept des Landes beruht.
Das Outdoor Education Programm fördert Selbstachtung, Disziplin, Planung, Ausdauer sowie das Verständnis gruppendynamischer Prozesse. Führungsqualitäten, zwischenmenschliche Kommunikation sind Eigenschaften, die für jeden Menschen auch beruflich immer wichtiger werden.

Diese Eigenschaften werden innerhalb eines sorgfältig und nach strenge Sicherheitsstandards erstellten Lehrplans gelehrt und entwickelt. Die Schüler werden hierbei mit immer neuen Herausforderungen der Natur konfrontiert. Zuvor werden in der Schule die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse gelernt und geplant. Später dann draußen in der Natur umgesetzt.

Je nach Lage der Schule und Jahreszeit gibt es unterschiedliche Angebote wie zum Beispiel Orientierungsläufe, Klettern, Rafting, Kajaking, Gletscherwanderungen, Segeln, Golf, Radfahren, etc.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass alle Schulen die das Outdoor Education Programm anbieten, sich selbstverständlich der Bedeutung des normalen Unterrichts bewusst sind. Jede Schule bietet ihr normales Unterrichtsprogramm an, die Teilnahme am Outdoor Education Programm ist für jeden Schüler freiwillig und wählbar. Der normale Teil einer Schulausbildung wird also nicht vernachlässigt!